The ‘Neuroscience of Language’ auf Deutsch

The German NoL site

Herzlich Willkommen!

Geschrieben von theneurolinguist - 10. Februar 2009

Herzlich willkommen!

Diese Site ist gedacht als Treffpunkt für die Neurowisssenschaft(en) der Sprache.
Sie soll Raum bieten für Ideenaustausch, Diskussionen, Literaturhinweise und auch Arbeitsmaterialien. Die Seite “QZ” dient dem Qualitätszirkel der hiesigen Sprachtherapeutinnen.

Sie sind herzlich eingeladen über die Kommentarfunktion – technisch handelt es sich ja um ein blog – mit Anregungen, Ergänzungen usw. zum Anliegen dieser Seiten beizutragen. Und natürlich auch mit Fragen, die Sie zum jeweiligen Thema beisteuern können. Und gern im Anschluss daran mit Lese- und Praxiserfahrungen …


Wozu ein solches Projekt?

… weil es spannend und lohnend erscheint. – Gibt es eine Alternative …

 

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Geschützt: Sprachtheorie und Sprachtherapie – Besuch aus München in der Reha Rheinfelden, 3. Mai 2010

Geschrieben von theneurolinguist - 24. April 2010

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MIT – Melodic Intonation Therapy rediscovered …

Geschrieben von theneurolinguist - 30. März 2010

In den letzten Wochen erhalte ich verschiedene Anfragen, was MIT sei, ob es wirklich so wirksam sei, wie (jetzt wieder einmal …) berichtet, ob der Ansatz hierzulande auch regelmässig eingesetzt werde, ob auch hier im Haus … usw…

Die Melodic Intonation Therapy (MIT) wurde Anfang der 1970er Jahre entwickelt und ist in der Sprachtherapie / Logopädie, aber auch im englisch- und französichsprachigen Raum seit langem bestens bekannt. Soweit ich sehe, gehört sie in vielen sprachtherapeutischen Ausbildungsgängen zum methodischen Grundinventar der Aphasietherapie.

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Spracherwerb – Towards the neuroscience of language acquisition

Geschrieben von theneurolinguist - 20. Juli 2009

Die Bedeutung der Frage nach dem Spracherwerb für verschiedenste Bereiche der Sprachforschung ist offensichtlich.
Hier wird daher nur versucht, zu wichtigen Einzelaspekten ihrer Relevanz Literatur und Denkanstösse zusammen zu tragen. Die Auswahl ist – wie auf diesen Seiten üblich und notwendig – subjektiv: Die Idee ist für Newcomer einen Einstieg zu zeigen, für Erfahrenere im Umgang mit dem Thema neuere Literatur und vielleicht ein paar neue Ideen zu bieten  …

Baustelle Literatursammlung

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Zur Neurolinguistik der Mehrsprachigkeit

Geschrieben von theneurolinguist - 14. April 2009

Mehrsprachigkeit ist ein in vielerlei Hinsicht wichtiges Thema hierzulande.

Im folgenden finden sich in nächster Zeit vermehrt Angaben zu a) neuerer oder b) mir besonders wichtig erscheinender Literatur.Meine Kriterien sind zur Zeit serh idiosynkratisch: Einerseits lese ich mit den Augen eines Sprachtherapeuten, der Aphasien in mehrsprachigen Sprechern verstehen möchte und z.B. Fragen beantworten wie: Nützt nur die Therapie in L1 für eine Verbesserung der Kommunikationsfähigkeit eines Aphasikers in L1, oder kann dafür auch eine Therapie in L2 oder L3 hilfreich sein), andererseits erscheinen hier Literaturhinweise zu Fragen, die mir von KollegInnen, Studentinnen und interessierten Personen aus anderen Fachgebieten gestellt wurden. Bei Gelegenheit findet sich sicher auch Zeit für eine  Rubrik “Einführung”.

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Intensivtherapie bei Aphasie

Geschrieben von theneurolinguist - 5. April 2009

Die Forschung zur Wirksamkeit von Aphasietherapie hat gezeigt, dass eine der entscheidenden Variablen die Intensität der Therapie ist (vgl. Bhogal et al 2003). Jener Teil der dort referierten Untersuchungen, in denen kein signifikanter Therapieerfolg nachgewiesen werden konnte, zeigte Versuchsanordnungen, in denen die Therapie niederfrequent und über einen längeren Zeitraum hinweg abgegeben worden war. Wurden die Therapien hingegen mit höherer Frequenz durchgeführt, stellten sich in der Regel auch signifikante Therapieeffekte ein.

Verschiedene Konzepte für Aphasie-Intensivtherapie wurden entwickelt – zum Teil sind sie deutlich älter als unsere Ausgangsfragestellung. Das spricht natürlich nicht gegen diese Konzepte … (sondern allenfalls dafür, einmal gesondert die Frage nach der sinnvollen Ausgestaltung des Begriffs einer “evidence based therapy” im Bereich der Sprachtherapie zu behandeln … )

Orte im deutschsprachigen Raum, an denen solche Intensivprogramme durchgeführt werden, sind (u.a.?) die Universitätsklinik in Aachen (Poeck et al. 1989), die neurologische Rehabilitationsklinik in Füssen (vgl. Schlenck & Perleth 2004) und das Umfeld der Konstanzer Gruppe, die in den letzten Jahren über CIAT publiziert hat (vgl. Barthel 2005, Meinzer 2004; Meinzer et al 2005, Streiftau 2006).

Seit einiger Zeit gibt es nun auch in der Schweiz – an der Reha Rheinfelden – ein solches Konzept “NITA - Neurolinguistische Intensiv-Therapie für Aphasie”.

Der dort erarbeitete Ansatz kombiniert verschiedene Elemente, die sich in unterschiedlichen Therapiekontexten als besonders wirksam gezeigt haben. Die Patienten erhalten über sechs Wochen hinweg an fünf Tagen jeweils 1) eine Stunde Einzeltherapie, 2) eine Stunde Therapie in der Gruppe und 3) ein angeleitetes Eigentraining mit vorstrukturiertem Übungsmaterial, dessen Umfang ebenfalls auf eine Stunde täglich ausgelegt, aber nicht beschränkt ist.

Diese drei Behandlungsformen sind nun auf besondere Weise aufeinander abgestimmt:

  1. Die Einzeltherapie setzt an bei den kommunikationsrelevanten Einschränkungen der systemsprachlichen Fähigkeiten des einzelnen Patienten. Diagnostik und Therapie erfolgen theorieorientiert. Hier steht also das ganze Spektrum sprachtherapeutischer Möglichkeiten zur Verfügung, aus denen reflektiert und modellgeleitet ausgewählt wird. (Vgl. Barthel 2005, die ihre verdienstvolle Systematisierung des aufgeklärten “common wisdom” der Sprachtherapeuten als “Modell-Orientierte Aphasie-Therapie – MOAT” mit dem CIAT-Ansatz bzgl. der Wirksamkeit vergleicht.)
  2. In der Gruppentherapie hingegen wird nach dem CIAT – Ansatz gearbeitet (eine kurze Einführung in die “Constraint Induced Aphasia Therapy” findet sich in Streiftau 2006). Dies sichert grösstmögliche sprachliche Aktivität aller Gruppenteilnehmer, das Einüben von gesprächsrelevanten Sequenzen und die genaue Steuerung des Skopus jeder Einzelübung über das strukturierte Material. (Soweit mir bekannt, gibt es noch kein publiziertes CIAT-Bildmaterial. Die Herstellung des Materials nach sinnvollen linguistischen und pragmatischen Kriterien ist für das Gelingen einer CIAT-Behandlung aber sicherlich ein entscheidender Faktor. Als gutes Startpaket haben sich erwiesen: Kartensets (12 x 2 Karten) für verschiedenen Typen von Nomina; für Verben -  je eigene Sets zu den verschiedenen Wertigkeiten der Verben usw. – Auch kleine ‘Gags’ können sinnvoll sein: Die beiden Sets mit Autos und Motorrädern verschiedener Marken waren in einer Gruppe (mit männlichen Teilnehmern) sehr beliebt und halfen dort, das strukturierte Beschreiben zu üben …)
  3. Das Eigentraining greift das Material aus der Enizel- und der Gruppentherapie auf. Dazu steht in Rheinfelden eine Software-Anwendung zur Verfügung, in der vorhandenes Bildmaterial mit Schrift und auch Barcodes (für das B.A.BAR-Gerät) kombiniert, zu Aufgaben unterschiedlichen Typs zusammengestellt und in frei definierbaren Ausgabeformaten ausgedruckt werden kann. So lassen sich die drei verschiedenen Therapieformen optimal miteinander verbinden. (Das erwähnte B.A.BAR-Gerät erlaubt Spracheingaben, denen ein Barcode zugeordnet wird. Bei erneutem Einlesen des Codes ertönt dann jeweils die zuvor aufgenommene Sprachsequenz.)

NITA wird in Rheinfelden in der Regel erst nach einer vorgängigen medizinischen und neurolinguistisch-logopädischen Abklärung empfohlen: Im Rahmen der Untersuchung wird die Indikation überprüft, eine baseline erhoben und eine erste Zielformulierung für eine allfällige Therapie vorgenommen. 
(Überarbeitet April 2010, Links überprüft April 2012)

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Literaturhinweise

Barthel, Gabriela 2005. Modellorientierte Sprachtherapie und Aachener Sprachanalyse: Evaluation bei Patienten mit chronischer Aphasie. Diss. Univ. Konstanz. http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:352-opus-16281 

Barthel, G.; Meinzer, M.; Djundja, D.; Rockstroh, B. 2008. Intensive language therapy in chronic aphasia: Which aspects contribute most? Aphasiology 22(4):408 – 421.

Bhogal, S. K.; Teasell, R.; Speechley, M. 2003. Intensity of Aphasia Therapy, Impact on Recovery. Stroke 34:987-993.

Meinzer, Marcus 2004. Neuropsychologische und neurophysiologische Aspekte intensiver Sprachtherapie bei chronischer Aphasie. Diss. Univ. Konstanz. http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:352-opus-13027

Meinzer, M.; Djundja, D.; Barthel, G. et al. 2005. Long-Term Stability of Improved Language Functions in Chronic Aphasia After Constraint-Induced Aphasia Therapy. Stroke 36:1462 – 1466. http://stroke.ahajournals.org/cgi/content/full/36/7/1462

Poeck, K.; Huber, W.; WIllmes, K. 1989. Outcome of intensive language treatment in aphasia. J of Speech and Hearing Disorders 54:471-479.

Pulvermüller, F.; Berthier, M.L. 2008. Aphasia therapy on a neuroscience basis. Aphasiology, 2008, 22 (6), 563–599. Zum Download, auf der Seite muss man die Form des Artikels noch auswählen – pdf oder html.
Pulvermüller, F.; Neininger, B. et al. 2001. Constraint-Induced Therapy of Chronic Aphasia After Stroke. Stroke 32:1621-1626. Download.

Schlenck, K.-J.; Perleth, S. 2004. Langzeitverlauf bei Aphasie und der Effekt von Sprachtherapie in der chronischen Phase. Die Sprachheilarbeit 49:269-275.

Streiftau, Silke. 2006. Realisierung der Constraint – Induced Aphasia Therapy (CIAT) durch Laientherapeuten. Diplomarbeit. Universität Konstanz: Fachbereich Psychologie. http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:352-opus-22581

Download zum Thema
Locher, Seraina. 2008. Rückbildung von Aphasien und Wirkung von Sprachtherapie. Referat im 2. Jahreskurs, Major Clinical Medicine Wahlmodul 3 „Gehirn und Sprache“, Med. Fak. der Univ. Basel.
ruckbildung-von-aphasien-und-wirkung-von-sprachtherapie

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28. März 2009 – Prof. W. Huber in Basel

Geschrieben von theneurolinguist - 18. März 2009

Am 28. März hat Prof. Walter Huber, Leiter des Lehr- und Forschungsgebietes Neurolinguistik der RWTH Aachen, an der Universität Basel auf Einladung der aphasie suisse ein Tagesseminar zum Thema

Hirnorganische Grundlagen der Sprache und ihrer Störungen

durchgeführt.

In vier Vorlesungen wurden neurolinguistische Fakten und Modelle behandelt. Neue hirnorganische Befunde zu verschiedenen Ebenen der Sprachverarbeitung – lexikalisch, syntaktisch, pragmatisch – wurden dargestellt und hinsichtlich ihrer Relevanz für die Therapie von Aphasien diskutiert. Die zurzeit bekannten Funktionen der Reorganisation von geschädigten sprachrelevanten Funktionen des Gehirns wurden erörtert.



Vorlesung 1: Modelle der Sprachverarbeitung im Gehirn: alte und neue Vorstellungen und Nachweise zum ventralen und dorsalen Netzwerk der Sprache; exemplarische Darstellung von Techniken der funktionellen Aktivierung des Gehirns.

Vorlesung 2: Hirnorganische Korrelate der lexikalischen Verarbeitung in Laut- und Gebärdensprache sowie ihrer Störungen bei Aphasie: lexikalische und semantisches Entscheiden; Nachsprechen, Lesen und Benennen; Homonyme finden..

Vorlesung 3: Hirnorganische Korrelate der Satz- und Textverarbeitung sowie ihrer Störungen: Grammatik Aktivieren (Genus, Numerus), kanonische und topikalisierte Konstituentenabfolge, Erzählwechsel (narrative shift), Sprecherwechsel.

Vorlesung 4: Reorganisation der Sprache bei Aphasie: akuter und chronischer Verlauf, ipsi- und kontralaterale Funktionen, Redundanz und Kompensation, dynamische Diaschisis; Theorie der Protosprache als Grundlage des Agrammatismus.


Hinweis für die Seminarteilnehmer
Sie können bis auf weiteres im folgenden Beitrag die vorhandenen Vorlesungsunterlagen herunterladen. Sollte nach Eingabe des Passwortes die Liste der Dateien, die zum Donwload bereit stehen, nicht erscheinen, liegt dies möglicherweise an den aktuellen Sicherheitseinstellungen auf Ihrem PC. Zum Download gelangen Sie dann auf folgendem Wege (PC mit Vista-Betriebssystem und Internet-Explorer):
Setzen Sie im Menu Extra / Internetoptionen /  Datenschutz den Wert vorübergehend auf “niedrig” (merken Sie sich den zuvor eingestellten Wert!) – dann sollte die Seite erscheinen und der Download möglich sein. Nach dem Download setzen Sie im selben Menupunkt die Einstellung auf den Ausgangswert zurück.
Sollte ein Problem neuer Art den Download verhindern, können Sie hier kurz über die Kommentarfunktion eine Nachricht hitnerlassen und die technischen Schwierigkeiten beschreiben.
Bei Verwendung des Browers Mozilla Firefox wurden bisher keine Donwloadprobleme für diese Seite berichtet.

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Geschützt: Handout zum 28.3.2009

Geschrieben von theneurolinguist - 18. März 2009

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Träume – Curriculum für einen MA in NoL / Clinical NoL

Geschrieben von theneurolinguist - 4. März 2009

Ein Traum – eine Universität, an der man grundständig die Neurowissenschaften der Sprache studieren könnte – vom BA über den MA bis zum PhD. – Man wüsste dann, wie es sich mit Gehirn und Sprache verhält – vom Spracherwerb über das Fremsprachenlernen bis zu den Sprachstörungen und ihrer Therapie. Nicht zu vergessen: Sprache und Ästhetik, Sprache und Musik und … nun ja, ein Traum.

Aber immerhin – man kann einmal fragen: Was wäre denn an Inhalten nötig und sinnvoll? – Und zwar nicht träumend, sondern an den aktuellen Ausbildungsrealitäten entlang …

Zur Zeit stellt sich die Situation etwa so dar: Es gibt eine wachsende Zahl von Sprachtherapie-Ausbildungen, die mit einem BA abschliessen. (Im Folgenden wird die im Englischen übliche Abkürzung SLT verwendet – “speech and language therapy” – nein, ohne schlechtes Gewissen – denn Abkürzungen sollen etwas abkürzen, nichts erklären …) Was dort an Inhalten gelehrt wird, die für die NoL nützlich sind, stammt aus der Anatomie, Neurologie, Psychologie und einem (in den meisten Fällen: Unter-) Grundkurs in Linguistik.
Sprachtherapie - ein eigenes Kapitel … Ich kenne inzwischen viele Ausbildungsgänge – in vielen liesse sich die Kopplung von Theorie und Praxis bei der Vermittlung von Behandlungskompetenz für sprachsystematische Störungen mühelos verbessern …

Dann gibt es die Linguistikstudiengänge, die zum BA führen. - Welche Berufswünsche haben deren Absolventen? - Besteht ein relevantes Interesse an der Sprachtherapie? – Einige Studiengänge führen zu BA-Abschlüssen auf Universitätsniveau, meist sind sie aber so konzipiert, dass Berufs- und Behandlungskompetenz erst mit dem MA erreicht werden.

Auf diesem Hintergrund könnte also Ziel für ein Curriculum in klinischer NoL sein, von einer SLT-BA-Ausbildung eine Brücke zu schlagen zu Kenntnissen in der NoL auf MA-Niveau, mit entsprechender therapeutischer Kompetenz, die sich dadurch auszeichnet, dass sie die theoretischen Kenntnisse über die zentralen Sprachprozesse in therapeutische Handlungskonzepte umsetzen kann. (Getreu der alten, aber etwas aus der Mode gekommenen Einsicht, es könne niemand ein hervorragender Praktiker sein, aber gleichzeitg ein schlechter Theoretiker …)

Nun liegt der Gedanke nahe, dass die Themen aus dem vorigen Beitrag sicherlich alle im Verlauf eines solchen Ausbildungsganges zu verhandeln wären. Komponenten, die das “know how to” vermitteln, sind neben den “know that” Elementen ebenfalls naheliegend und sollten sich der neurowissenschaftlich informierten Praxis in Sprachtherapie und -forschung widmen.

Man sieht – es gibt viel Spannendes zu tun …

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Projekte und Pläne …

Geschrieben von theneurolinguist - 14. Februar 2009

Vielleicht gibt es Formen, die besser als ein blog geeignet sind, um Ideen, Probleme, Fragen und Antworten zu Themen der NoL zu sammeln, zu diskutieren und zu verbreiten. Ein blog hat aber einen grossen Vorteil: Der Aufwand für Start, Weiterführung und Wartung erscheinen geringer als bei Formaten wie mailing lists oder Foren – und es scheint mir ein respektables erstes Ziel für ein solches Projekt wie dieses zu sein, dass überhaupt ein erkannbarer Start gelingt.

In den Beiträgen werden verschiedene Themen der NoL behandelt und diskutiert. Auf den sogenannten “Seiten” wird hingegen Material gesammelt, das auf stetige systematische Vermehrung angelegt ist – z.B. eine Themenbibliographie. Der regionale Qualitätszirkel hat ebenfalls eine “Seite” (mit Passwort für die Mitglieder).

Hier einmal eine Themenliste – für Beiträge, aber auch für die Bibliographie.

  1. Propädeutik der NoL – das linguistische und neurowissenschaftliche Rüstzeug, um den Diskurs beginnen zu können …
  2. Die Neurowissenschaft des Erstspracherwerbs und des Sprachenlernens
  3. Lokalisierung der Sprache
  4. Funktionelle Modelle der Sprachprozesse
  5. Neurolinguistische Modelle der Sprachfunktionen und ihrer Störungen
  6. Störungen der Sprachentwicklung
  7. Sprachinterventionen / Sprachtherapie
  8. Über Methoden und Theorien
    - Symbolverarbeitende Modelle
    - Neuronale Netzwerke und konnektionistische Modelle

    - Theorie der dynamischen Systeme

… wird fortgesetzt …

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